Zum Inhalt springen
9brains

Souveräne KI für Berufsgeheimnisträger

Führende KI-Modelle nutzen.
Mandats- und Berufsgeheimnisse
kontrolliert verarbeiten.

9brains bündelt Recherche, Analyse und Kanzleiwissen in einer zentral steuerbaren Multi-Modell-KI-Plattform, für Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Patentanwälte und weitere Berufsgeheimnisträger. Mit deutscher Kerninfrastruktur, keinem Training mit Ihren Daten und strengem EU-Modus für besonders sensible Inhalte.

Wer fremde Geheimnisse schützt, sollte auch seine KI souverän wählen.

Kostenlos testen

7 Tage kostenlos · keine Kreditkarte

Mit einem Gründer sprechen

30 Minuten, unverbindlich · auf Wunsch gemeinsam mit IT oder Datenschutz

Kernplattform in Deutschland
Kein Training mit Ihren Daten, bei keinem Modell
Zero Data Retention je Modell transparent
Strenger EU-Modus verfügbar
AVV plus Zusatzvereinbarung

Kanzleialltag

KI kann Ihre Arbeit beschleunigen. Ihre Verantwortung übernimmt sie nicht.

Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Patentanwälte und weitere Berufsgeheimnisträger arbeiten mit Informationen, deren Offenlegung Mandanten schadet oder gesetzlich untersagt ist. Die Lösung ist weder unkontrollierte Nutzung noch pauschales Verbot, sondern eine zentral gesteuerte und nachvollziehbare Umgebung.

01

Mandats- und Berufsgeheimnisse schützen

Vertrauliche Mandanteninformationen gehören nicht in ungeklärte Consumer-KI-Konten. Bei Berufsgeheimnisträgern greift zusätzlich die strafbewehrte Verschwiegenheitspflicht nach § 203 StGB.

02

Berufsrecht, Datenschutz und Strafrecht gemeinsam berücksichtigen

Ein AVV adressiert personenbezogene Daten. Berufsgeheimnisse können darüber hinausgehen. Je nach Berufsgruppe sind bei externen KI-Diensten insbesondere § 43a BRAO, § 39a und § 39c PAO sowie § 203 StGB zu berücksichtigen.

03

Halluzinationen und falsche Fundstellen erkennen

KI kann überzeugend formulieren und dennoch falsche Entscheidungen, Aktenzeichen oder Veröffentlichungen nennen. Fachliche Prüfung bleibt erforderlich.

04

Präzision in Fachsprache und Terminologie sichern

Verträge, Gutachten, Jahresabschlüsse, Patentansprüche und Fachbegriffe lassen wenig Interpretationsspielraum. KI kann vorarbeiten, ersetzt aber nicht die fachliche Endkontrolle.

05

Fristen, Haftung und Nachvollziehbarkeit beherrschen

Ein Effizienzgewinn darf nicht zu einem niedrigeren Sorgfaltsstandard führen. Kanzleien benötigen klare Rollen, Freigabepunkte, Quellen und Nutzungsregeln.

06

Schatten-KI und Modell-Wildwuchs vermeiden

Private Einzelkonten führen zu unterschiedlichen Einstellungen, ungeklärten Datenflüssen und fehlender Governance. Eine zentrale Plattform schafft gemeinsame Freigaben und Sicherheitsregeln.

Institutionelle Einordnung

Digitale Souveränität bedeutet Wahl- und Kontrollfähigkeit.

Deutschland und Frankreich definieren digitale Souveränität als die Fähigkeit, digitale Technologien unabhängig, selbstbestimmt und sicher zu entwickeln, zu nutzen, anzupassen und zu kontrollieren. Zu den Kriterien gehören der Schutz sensibler Daten, die Vermeidung von Lock-in-Effekten und resiliente Infrastruktur.

Für eine Kanzlei oder Praxis wird daraus eine praktische Frage: Wer verarbeitet vertrauliche Mandats- und Berufsgeheimnisse, wo geschieht das und unter welchen vertraglichen Bedingungen?

Gemeinsame deutsch-französische Definition, 17. Juni 2026

Die Antwort von 9brains

Leistungsfähige Modelle. Klare Datenwege. Ihre Regeln.

Die vier zentralen Sicherheits- und Souveränitätsmerkmale auf einen Blick.

Deutsche Kerninfrastruktur

Kernplattform, Produktivdaten und gewünschte Chatverläufe werden in Hetzner-Rechenzentren in Deutschland betrieben. Verschlüsselte Backups liegen in Helsinki innerhalb der EU.

Kein Training mit Ihren Daten

Für alle auf der Plattform bereitgestellten Modelle stellen wir vertraglich sicher: Weder Ihre Eingaben noch die generierten Antworten werden zum Training verwendet. Das gilt unabhängig von Souveränitätsmodus und ZDR-Status.

Zero Data Retention transparent je Modell

Zero Data Retention (ZDR) bedeutet, dass der jeweilige Modellanbieter die übermittelten Daten unmittelbar nach der Verarbeitung verwirft und nicht zwischenspeichert. Bei Modellen ohne ZDR kann er die Daten zeitlich begrenzt aufbewahren, etwa zur Missbrauchserkennung. Der aktuelle ZDR-Status ist für jedes Modell in unserer Plattform einsehbar.

Strenger EU-Modus

Im strengen EU-Modus werden ausschließlich EU-souveräne Modelle freigegeben. Die Modellverarbeitung findet dann vollständig und physisch auf EU-Infrastruktur statt. Für Mandats- und Erfindungsgeheimnisse ist dieser Modus vorgesehen.

Vertragliche Grundlage

Ein AVV ist wichtig. Für Berufsgeheimnisträger ist er nicht die ganze Antwort.

Der 9brains-AVV regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten nach Art. 28 DSGVO. Die Zusatzvereinbarung für Berufsgeheimnisträger erweitert die vertraglichen Regelungen auf fremde Mandats-, Geschäfts- und sonstige Berufsgeheimnisse, unabhängig davon, ob diese personenbezogen sind.

Je nach Berufsgruppe stellen berufsrechtliche Vorschriften konkrete Anforderungen an den Einsatz externer Dienstleister: sorgfältige Auswahl, Vertrag in Textform, Verschwiegenheitsverpflichtung und Regeln für weitere eingesetzte Personen, etwa § 39c PAO für Patentanwälte. Bei unmittelbar mandatsbezogenen Dienstleistungen mit Zugang zu fremden Geheimnissen kann zusätzlich eine dokumentierte Einwilligung des Mandanten erforderlich sein.

Wichtig: Die Zusatzvereinbarung ersetzt weder die mandatsbezogene Prüfung noch gegebenenfalls erforderliche Einwilligungen.

Noch offene Fragen zu Vertrag oder Berufsrecht?

Besprechen Sie AVV, Zusatzvereinbarung und § 39c PAO in 30 Minuten, gerne gemeinsam mit Ihrer IT oder Ihrem Datenschutzbeauftragten.

Mit einem Gründer sprechen

Nachvollziehbarkeit

Was passiert mit Ihren Daten?

Der Datenfluss trennt klar zwischen 9brains-Plattform, Modellverarbeitung, Aufbewahrung beim Modellanbieter und Ihrem optional gespeicherten Chatverlauf.

  1. 01

    Ihre Kanzlei

    Berechtigte Nutzer übermitteln Inhalte verschlüsselt.

  2. 02

    9brains in Deutschland

    9brains prüft Berechtigungen, ergänzt freigegebenen Kontext und leitet die erforderlichen Daten an das ausgewählte Modell weiter.

  3. 03

    Freigegebenes KI-Modell

    Das Modell verarbeitet die Anfrage nach den Regeln des gewählten Souveränitätsmodus. Für Mandats- und Erfindungsgeheimnisse ist der strenge EU-Modus vorgesehen.

  4. 04

    Antwort und Aufbewahrung

    Die Antwort kommt verschlüsselt zurück. Bei ZDR verwirft der Modellanbieter die Daten unmittelbar; ohne ZDR kann eine begrenzte Aufbewahrung stattfinden.

  5. 05

    Optionaler Chatverlauf

    Wenn Sie den Verlauf speichern möchten, wird er getrennt von der Modellverarbeitung auf der 9brains-Plattform in Deutschland vorgehalten.

Der Souveränitätsmodus steuert Schritt 3

Ihre Administratoren legen fest, welche Modellkategorien verfügbar sind. Die folgenden Stufen erklären die Produktlogik.

Streng (EU-Modus)

Ausschließlich EU-souveräne Modelle und vollständige Modellverarbeitung auf EU-Infrastruktur.

Standard

Größere Modellvielfalt für den geschäftlichen Alltag nach den festgelegten Datenschutzregeln.

Frontier (globale Modelle)

Globale Modelle nur für bewusst freigegebene, unkritische und nicht personenbezogene Inhalte.

Übergreifende Garantie: Eingaben und Antworten werden bei keinem auf 9brains bereitgestellten Modell zum Training verwendet.

Produktiver Einsatz

KI dort einsetzen, wo sie Zeit gewinnt. Kontrolle dort behalten, wo sie zählt.

01

Dokumente und Unterlagen analysieren

Verträge, Gutachten, Jahresabschlüsse, Steuerbescheide, Schriftsätze und Anlagen strukturieren sowie Kernpunkte, Fristen und Auffälligkeiten vorbereiten.

02

Entwürfe und Kommunikation vorbereiten

Erste Fassungen von Mandantenkommunikation, Stellungnahmen und internen Vermerken formulieren.

03

Übersetzungen fachlich vorbereiten

Technische Texte mehrsprachig erschließen und anschließend fachlich endprüfen.

04

Kanzleiwissen und Quellen nutzen

Vorlagen, interne Leitfäden und Qualitätsstandards aus freigegebenen Dokumenten mit verlinkten Fundstellen abrufen.

05

Wiederkehrende Abläufe standardisieren

Skills und Agenten mit definierten Rollen, Freigabepunkten und nachvollziehbaren Quellen einsetzen.

KI unterstützt Recherche, Analyse und Entwürfe. Die fachliche und rechtliche Endkontrolle bleibt bei Ihrer Kanzlei oder Praxis.

FAQ

Fragen, die Kanzleien vor dem KI-Einsatz klären sollten.

Kann ich vertrauliche Mandanteninformationen in jedes Modell eingeben?

Nein, nicht ohne vorherige Einordnung. Legen Sie verbindliche Nutzungsregeln fest und nutzen Sie für Mandats- und Berufsgeheimnisse den strengen EU-Modus. Ob zusätzliche mandatsbezogene Anforderungen oder eine Einwilligung bestehen, prüft Ihre Kanzlei oder Praxis für den konkreten Fall.

Werden unsere Eingaben zum Training verwendet?

Nein. Für alle auf 9brains bereitgestellten Modelle stellen wir vertraglich sicher, dass weder Ihre Eingaben noch die generierten Antworten zum Training verwendet werden. Das gilt unabhängig vom Souveränitätsmodus und vom ZDR-Status.

Was bedeutet Zero Data Retention bei 9brains?

Bei einem Modell mit Zero Data Retention verwirft der jeweilige Modellanbieter Ihre Daten unmittelbar nach der Verarbeitung, ohne sie zwischenzuspeichern. Ohne ZDR kann derselbe Modellanbieter die Daten zeitlich begrenzt aufbewahren, etwa zur Missbrauchserkennung. Ihr gewünschter Chatverlauf wird davon getrennt in Deutschland gespeichert.

Liegen alle Daten in Deutschland?

Kernplattform und Produktivdaten liegen in Deutschland. Verschlüsselte Backups werden in Finnland innerhalb der EU vorgehalten. Der Verarbeitungsort des KI-Modells hängt vom Souveränitätsmodus ab. Im strengen EU-Modus findet auch die Modellverarbeitung vollständig auf EU-Infrastruktur statt.

Schützt 9brains vor dem US CLOUD Act?

Die 9brains-Kernplattform wird bei Hetzner in Deutschland und damit nicht bei einem US-Cloud-Anbieter betrieben. In anderen als dem strengen EU-Modus können Modelle internationaler oder US-amerikanischer Anbieter freigegeben sein. Für eine vollständig auf EU-Infrastruktur beschränkte Verarbeitung ist der strenge EU-Modus vorgesehen.

Reicht der AVV für Berufsgeheimnisträger aus?

Der AVV regelt personenbezogene Daten nach DSGVO. Für Berufsgeheimnisse stellt 9brains zusätzlich eine Vereinbarung für Berufsgeheimnisträger bereit. Bei unmittelbar mandatsbezogenen Dienstleistungen mit Zugang zu fremden Geheimnissen kann dennoch eine dokumentierte Einwilligung erforderlich sein, z. B. nach § 39c Absatz 5 PAO für Patentanwälte.

Nächster Schritt

Prüfen Sie 9brains so gründlich wie jeden neuen Mandanten.

In 30 Minuten zeigen wir Ihnen Datenfluss, Souveränitätsmodi, Vertragsunterlagen und sinnvolle Einsatzfelder für Ihre Kanzlei oder Praxis. Ohne allgemeine KI-Show, mit Fokus auf Ihre Sicherheits- und Berufsrechtsfragen.